Stationäres Hospiz Ingelheim

     In Würde und Geborgenheit leben bis zuletzt


2022 - Aktuelle Informationen  "Stationäres Hospiz"


 

„Unser eigenes Hospiz“ – eine Projektarbeit der 10. Klassen (b,c / SMG) im evangelischen Religionsunterricht von Frau Eichner in Zusammenarbeit mit Frau Dr. Biesterfeld vom Ingelheimer Hospiz-Verein

Entwurf stationäres Hospiz

 

Modell mit Gästezimmer

Ob man im Religionsunterricht in Zeiten einer langen Pandemie mit vielen Todesfällen die gesellschaftlich und existentiell schwierigen Themen, Sterbehilfe, Tod, „Was kommt nach dem Tod ?“ und „Wie kann man in Würde sterben ?“ behandeln sollte, war durchaus eine schwierige Frage, die ich mir zu Beginn einer langen Unterrichtsreihe gestellt habe. Mit Blick auf die SchülerInnen dieser Lerngruppe wurde aber aus dem Wagnis durchaus ein Gewinn – jedes weitere „Unterthema“ wurde abgesprochen und auch die Frage, ob sie denn im Januar immer noch zu diesem Thema z.B. eine Projektarbeit machen wollte, wurde mit großer Mehrheit bejaht. Der folgende Bericht aus Schülerinnenperspektive zeigt eindrucksvoll, wie bedeutsam dieses Thema für die Lerngruppe war:
„Nachdem wir uns über einen längeren Zeitraum mit dem Thema Tod, Auferstehung und Sterbehilfe im evangelischen Religionsunterricht auseinandergesetzt hatten, bekamen wir die Aufgabe ein eigenes Hospiz zu gestalten. Diese Aufgabe war für uns anfänglich sehr herausfordernd, da jeder nur eine grobe Vorstellung hatte, wie denn ein Hospiz aussehen könnte.

Fertiges Modell mit Wintergarten

Zunächst machten wir uns Gedanken, welche Aufgabenbereiche es geben muss, damit sich die Gäste (in einem Hospiz werden die Patienten Gäste genannt, wie wir später erfahren haben) im Hospiz wohl fühlen und keine Lücken in der Organisation aufkommen. Von Architektur, Finanzierung und Öffentlichkeitsarbeit bis hin zur Frage, welche Werte und Ziele erreicht werden sollten, waren so gut wie alle wichtigen Bereiche abgedeckt. Es fanden sich nun kleine Gruppen zusammen, die sich mit einem Thema beschäftigten. Mit viel Kreativität und Begeisterung gingen alle Gruppen an die Arbeit. Schließlich wurde daraus ein Großprojekt und jede Gruppe interagierte miteinander, um ein möglichst perfektes Hospiz zu gestalten. Zusammen mit einigen Mitschülern*innen bastelte die verantwortliche Gruppe für die Innen- und Außenarchitektur ein eigenes Modell in sehr kurzer Zeit.

Fertiges Modell

Wer meint, dass solche Projekte überflüssig oder zu aufwändig sind, liegt leider falsch. Nicht nur uns Schülern*innen hat es sehr viel Spaß gemacht und wir wurden spielerisch zum Thema hingeführt, sondern auch die betreuende Person des Hospiz-Vereins Dr. Maresa Biesterfeld kam vor einigen Jahren durch ein ganz ähnliches Projekt in der Schule ihrer Tochter zum Hospiz-Dienst. Das zeigt, dass genau solche Projekte Einfluss auf jeden Einzelnen nehmen können. Seit 2015 ist sie im Vorstand und seit Oktober Vorsitzende. Sie arbeitet ehrenamtlich im ambulanten Dienst und konnte durch ihre vielen Erfahrungen uns ein gutes Bild verschaffen, wie denn wirklich eine Hospiz-Station aufgebaut ist.
Dazu gab es zum Abschluss des Projektes eine Teams Konferenz mit Frau Dr. Biesterfeld.

Wir hatten die Chance, einen Blick auf den realen und aktuellen Bauplan des zukünftigen stationären Hospizes in Ingelheim zu werfen. Der Garten, über den sich die Bewohner des Hospizes treffen oder einfach Zeit im Freien verbringen können, gefiel uns besonders gut. Man merkt, dass der Grundgedanke „In Würde und Geborgenheit leben bis Zuletzt“ umgesetzt wird.

Werte und Ziele

Des Weiteren präsentierten wir unsere selbst erarbeitete Planung für ein Hospiz. Jede einzelne Gruppe stellte ihre Punkte vor und bekam danach Feedback von Frau Biesterfeld, ob alles realistisch umsetzbar wäre oder was beispielsweise vergessen wurde.

Am Ende des Projektes wurde uns klar, wie wichtig der Bau eines stationären Hospizes in Ingelheim ist.

Wir danken Frau Dr. Biesterfeld für ihr Engagement und ihre Mitarbeit. Es war sehr interessant und wir sind gespannt auf die weiteren Planungen und den Baubeginn!“

Autorinnen: Jacqueline Bremer (10b) und Lilian Kieser (10c)

April 2022 - 2. Newsletter


WICHTIG:
MIT DIESEM NEWSLETTER ERHALTEN SIE AUCH DIE EINLADUNG ZUR
MITGLIEDERVERSAMMLUNG AM 13. MAI 2022!!!

Liebe Mitglieder, liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, liebe Unterstützende
der Hospizgruppe Ingelheim e.V.!

Angesichts dieses unseligen Krieges mit seiner Grausamkeit, Brutalität und der daraus folgenden Flucht tausender Menschen aus der Katastrophe ist es so wertvoll und gut, dass es derzeit so viele Initiativen gibt, den Menschen in der Ukraine zu helfen! Auch unter unseren Ehrenamtlichen gibt es so einige, die sich tatkräftig engagieren, und dafür danke ich ihnen sehr! Der Satz klingt zwar einerseits spröde und dennoch: Das Leben muss weitergehen! Und es muss vor allem auch für die betroffenen Menschen, ob in der Ukraine oder die hier zu uns Geflüchteten, irgendwie weitergehen.

Und gerade, weil im Moment ZU RECHT so viel für die Kriegsopfer gespendet wird, sind wir so dankbar und überwältigt, dass wir es dennoch mit Ihnen und Euch zusammen geschafft haben, das Ziel des MVB-Crowdfunding von 100.000,- Euro zu erreichen! Dafür danke ich allen Spenderinnen und Spendern, auch im Namen aller meiner Vorstandskolleginnen und -kollegen, von ganzem Herzen!

Ein ganz herzlicher Dank gilt selbstverständlich der Mainzer-Volksbank selbst, die uns die Teilnahme am Crowdfunding - „Viele schaffen mehr“ - ermöglicht und uns dabei auch noch mit ihrem eigenen, großzügigen Anteil unterstützt hat!

Und auch noch einen weiteren Grund zum Danken haben wir:

von links nach rechts: Dr.Ulrich Drees, Barbara Guhlmann, Olaf Guhlmann, Dr. Paul Hegemann, Dr.Robert Hanel, Stefan Lorbeer und Dieter Kropshofer.

Am Freitag, den 2. April 2022, übergaben Lions-Club-Präsident Stefan Lorbeer und weitere Vertreter des Clubs, darunter Dieter Kropshofer (ehemaliges Vorstandsmitglied der Hospizgruppe und immer wieder zu unseren Gunsten bei den Lions engagiert!) einen symbolischen Scheck über 11.000 Euro. Diese großartige Spende, die aus dem Verkauf der Lions-Adventskalender 2021 stammt, nahm Dr. Paul Hegemann, stellv. Vereinsvorsitzender, dankbar und freudig entgegen. Mit diesem Geld soll ebenfalls der Bau des Stationären Hospizes in Ingelheim unterstützt werden. Einen großen Dank allen, die sich so viel Mühe damit machen, Jahr für Jahr diesen tollen Kalender auszuarbeiten und den Verkauf zu organisieren! Und wir danken nicht zuletzt aber auch den Käuferinnen und Käufern, also auch vielen unter Ihnen und Euch!

Einladung zur Mitgliederversammlung

Mitgliederversammlung


Ort: Intergrierte Gesamtschule Kurt Schumacher (Aula), Albrecht-Dürer-Str. 30, 55218 Ingelheim

Zeit: Freitag den 13. Mai 2022, um 18:30 Uhr.

Wir würden uns sehr freuen, Sie und Euch an diesem Abend begrüßen zu dürfen!




Auch im Namen des gesamten Vorstands der Hospizgruppe Ingelheim grüße ich Sie und Euch alle sehr herzlich und wünsche Ihnen und Euch ein frohes und gesegnetes Osterfest! Seien wir für alle Momente dankbar, in denen wir unsere Lieben um uns haben, in denen vielen von uns immer wieder bewusst wird und wir dankbar dafür sein können, wie gut es uns doch eigentlich geht!
Dr. Maresa Biesterfeld
Vorsitzende der Hospizgruppe Ingelheim e.V.

Viele schaffen mehr! - Und das stimmt!


Mit Ihrer und Eurer Hilfe haben wir es geschafft:

Es sind noch vor Ablauf der Frist so viele Spenden auf das MVB-Crowdfunding Konto eingegangen, dass wir die Zielmarke von 100.000,- Euro glücklich erreicht haben! Wir freuen uns riesig darüber und sind überwältigt von diesem tollen Ergebnis!

Aber vor allem danken wir allen Spenderinnen und Spendern, die sich an dieser Aktion beteiligt haben!
Ein ganz herzlicher Dank gilt selbstverständlich der Mainzer-Volksbank, die uns die Teilnahme am Crowdfunding -  „Viele schaffen mehr“ - ermöglicht und uns dabei auch noch mit ihrem eigenen und großzügigen Anteil unterstützt hat!

Herzliche Grüße, auch im Namen des gesamten Vorstands,

Ihre Dr. Maresa Biesterfeld

Vorsitzende Hospizgruppe Ingelheim e.V.

März 2022 - 1. Newsletter

Liebe Mitglieder, liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, liebe Unterstützende
der Hospizgruppe Ingelheim e.V.!

Die letzten Tage haben dazu geführt, dass wir alle, denke ich, gebannt, wie das sprichwörtliche Kaninchen vor der Schlange, vor unseren Fernsehern sitzen und fassungslos das Kriegstreiben in der Ukraine verfolgen. Und derzeit können wir alle leider nicht mehr tun, als zu bangen, zu beten und zu hoffen.Wir können für Organisationen spenden, die sich der Flüchtenden annehmen, die sich verzweifelt auf den Weg gemacht haben; in vielen Fällen sind sie getrennt von ihren zum Militär eingezogenen Vätern, Ehemännern oder Partnern, ihren Brüdern oder auch Söhnen. Die Verzweiflung all derer, die von diesem Willkürkrieg unmittelbar betroffen sind, können wir uns kaum vorstellen.

Diese Entwicklung lässt so manches in den Hintergrund treten…
Denn eigentlich wollte ich diesen Newsletter mit der freudigen Nachricht beginnen, dass wir nun seit Februar die Baugenehmigung für unser geplantes stationäres Hospiz bekommen haben! Das ist in der Tat - trotz der derzeitigen politischen Großwetterlage -  ein Anlass zu großer Freude für uns ALLE, ist damit doch ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg dorthin erreicht! Und so rückt der Spatenstich für dieses Jahr in greifbare Nähe.

Und an dieser Stelle möchte ich mich ausdrücklich bei unserem Architektenteam Carsten Brendel, Christina Sirel und Eberhard Strobel bedanken, die selbst und auch in Zusammenarbeit mit tollen Fachingenieuren den Bauantrag so gut vorbereitet haben. Und ich bedanke mich bei all meinen Vorstandskolleginnen und -kollegen, die sich in verschiedenen Bereichen (immer wieder ehrenamtlich „so nebenbei“) für dieses ambitionierte Projekt engagieren und einsetzen!

In den nächsten Tagen werden wir die Kreditverträge bei unseren Hausbanken unterschreiben. Die Anträge für KfW wurden gottlob rechtzeitig gestellt, so dass wir von dieser Förderung profitieren können. Einen besonderen Dank an der Stelle an das Büro der Ingenieurgemeinschaft Walter in Aarbergen-Hausen!

Besonderen Dank auch an unseren Schatzmeister Christian Schumacher und auch unseren Beisitzer Olaf Guhlmann, die sich zeitlich und inhaltlich sehr intensiv mit dem Thema der Finanzierung auseinandergesetzt haben!


Die Hospizgruppe Ingelheim e.V. hat, wie wir ja bereits informierten, derzeit die Gelegenheit, über ein Crowdfunding-Projekt der Mainzer Volksbank bis Ende März, genauer bis zum 28. März, insgesamt eine Summe von 100.000,- Euro zu sammeln. Jeder eingezahlte Spendenbe-trag wird dabei von der MVB mit einer Zugabe von 25% der jeweiligen Spende honoriert. Und mittlerweile sind beachtliche, fast 92.000,- Euro als Zwischenstand erreicht! Wir sind dankbar für diese tolle Unterstützung, das ist großartig!

Miteingeflossen in diese Summe sind zuletzt 2.000,- Euro als Erlös aus dem Verkauf des für uns vom Weingut Dautermann kreierten „Hospizweines“! Für die Initiative dazu und die unkomplizierte und entgegenkommende Umsetzung möchten wir uns bei Familie Dautermann von ganzem Herzen bedanken! Und natürlich bei allen, die den Wein gekauft haben und genießen durften!

Wir würden uns natürlich riesig freuen, wenn die bald erreichte 100.000,- Euro-Marke erzielt würde, denn sonst – so sieht es das Crowdfunding leider vor – müssten die einzelnen Beträge an die Spenderinnen und Spender zurückgezahlt werden.

Daher die Bitte an Sie: Unterstützen Sie uns dabei!
Mit dem QR-Code gelangen Sie direkt auf die Crowdfunding-Plattform! Oder aber über den Link:
www.viele-schaffen-mehr.de/projekte/stationaeres-hospiz-ingelheim

Zum ambulanten Hospizdienst:

Es ist und war immer wieder spannend (und manchmal auch einfach entnervend!), wie die Entwicklung der Inzidenzen und der damit verbundenen Vorschriften und berechtigten Vorsichtsmaßnahmen die Arbeit aller haupt- und ehrenamtlich Tätigen stets vor neue Herausforderungen stellte und stellt.  Aber umso dankbarer sind wir allen Mitar-beiterinnen und Mitarbeitern dafür, dass sie sich weiterhin immer wieder in Sterbe-/Lebensbegleitung und Trauerbegleitung, bei Patientenverfügungsberatungen, in den Schulprojekten und in „Letzte-Hilfe-Kursen“engagieren und auch das Ausfallen von Projekten oder Kursen geduldig in Kauf nehmen. Irgendwann, und hoffentlich bald wird es wieder möglich sein! Wir danken unseren Auszubildenden des aktuellen Hospizhelfer-Kurses für ihr Verständnis und ihre Geduld, dass immer wieder bei den Kursen auf Videokonferenzen umgestellt werden muss, zumindest dort, wo es möglich ist.

Informieren wollen wir noch über eine personelle Veränderung: Hospizschwester Judith Weber hat zum 31. Januar in gegenseitigem Einvernehmen die Hospizgruppe Ingelheim verlassen. Wir wünschen ihr auf ihrem weiteren Weg alles erdenklich Gute und viel Erfolg.

Wichtiger Hinweis und herzliche Einladung:

Unsere ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen im Team von „Hospiz lernen – Hospiz macht Schule“ hat, unter der Federführung von Margitta Kropshofer und Traudl Heil, eine Ausstellung mit dem Titel erarbeitet: „Wie ist das mit dem Tod?“ Diese Ausstellung beginnt mit einer Vernissage am

Montag, den 14. März 2022, um 19:00 Uhr im großen Foyer des Neubaus der Sparkasse Rhein-Nahe in der Binger Straße und wird dann dort bis zum 22. April 2022

zu bewundern sein. Für den Besuch gilt die 2G-Regelung. Wir freuen uns sehr über Ihren und Euren Besuch!

Und noch zum Vormerken ein wichtiger Hinweis und herzliche Einladung:

Am Freitag, den 13. Mai 2022, werden wir um 18.30 Uhr unsere Mitgliederversammlung durchführen, und zwar wieder in der Aula der Integrierten Gesamtschule (IGS) Kurt Schumacher, Albrecht-Dürer-Str. 30, 55218 Ingelheim.

In Gedanken an alle, die derzeit – ob in katastrophalen Kriegsgeschehen oder aber auch im eigenen persönlichen Umfeld – mit dem Tod konfrontiert werden, grüße ich Sie und Euch alle sehr herzlich und wünsche allen, auch im Namen des gesamten Vorstands der Hospizgruppe Ingelheim alles erdenklich Gute, Hoffnung und Zuversicht!

Dr. Maresa Biesterfeld

Vorsitzende der Hospizgruppe Ingelheim e.V.


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